Schwander: „Stadt, Wohlfahrtsverbände, Kirchen und Institutionen müssen gemeinsam ran.“

Die CDA Frankfurt am Main fordert die Stadt Frankfurt auf, einen Runden Tisch zu bilden, dessen Ziel die Konzipierung eines kommunalen Entlastungspakets für die fleißigen Menschen in Frankfurt sein soll. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Familien und Rentnerinnen und Rentner sollen von diesem Paket profitieren. „Alle Ebenen müssen ihren Teil dazu beitragen, diejenigen zu entlasten, die unser Land am Laufen halten. Es ist daher wichtig, dass auch die Stadt Frankfurt gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wohlfahrtsverbände, der Kirchen und weiterer Institutionen an einen Tisch kommt, um ein kommunales Entlastungspaket zu schnüren“, erklärt hierzu der CDA Kreisvorsitzende, Yannick Schwander.

Für die christdemokratischen Arbeitnehmervertreter müsse ein solches Entlastungspaket verschiedene Maßnahmen beinhalten, die diejenigen Menschen entlasten, die sich in der derzeitigen Lage das alltägliche Leben kaum noch leisten können. „Die Kriterien für den Frankfurt-Pass müssen angepasst werden, damit mehr Menschen diesen nutzen können. Hier wird insbesondere die gesellschaftliche Teilhabe derer ermöglicht, die sich ansonsten viele Dinge nicht leisten könnten. Zudem muss dringend darüber beratschlagt werden, ob es obligatorische Mittagessen in Kitas und Schulen gibt, damit Kinder und Jugendliche in jedem Fall einmal am Tag warm essen können“, skizziert Schwander zwei Ideen für ein kommunales Entlastungspaket.

Das Ziel müsse sein, die schwierigen Zeiten für viele Menschen abzufedern und zumindest temporärer verschiedene Kosten des alltäglichen Lebens abzumindern. „Gemeinsam mit Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und beispielsweise Vereinen muss es daher auch aufsuchende Sozialarbeit geben, die die fleißigen Menschen nicht vergisst, sondern ihnen das Signal sendet, dass man an sie denkt und beispielsweise auch Rentnerinnern und Rentner nicht im Stich lässt“, führt der CDA-Chef weiter aus.

Auch bei der angespannten städtischen Haushaltslage seien viele Maßnahmen durch Umschichtung von Mitteln, der Priorisierung von Programmen oder der Kürzung an anderen Stellen möglich. „Es ist immer möglich, Prioritäten zu setzen und in der jetzigen Zeit muss die Priorität aller Beteiligten darauf liegen, die Menschen mitzunehmen und nicht zu vergessen, die hart arbeiten und dennoch am Ende des Tages nicht wissen, wie sie die steigenden Preise noch bezahlen sollen. Wenn alle Beteiligten an einen Tisch kommen, werden sicher gute Maßnahmen zustande kommen“, so Schwander abschließend.

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