Schwander: „Feldmann muss mit allen Konsequenzen zurücktreten“

Die CDA Frankfurt am Main fordert Peter Feldmann auf, unverzüglich und ohne doppelten Boden zurückzutreten. Die jüngsten Ereignisse böten keinerlei Basis für auch nur einen Hauch an Zusammenarbeit mehr. Als oberster Dienstherr schade sein Gehabe auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. „Herr Feldmann muss nun alle Konsequenzen ziehen und sofort zurücktreten. Er darf dabei auch keinerlei Rückfalloptionen ziehen oder sich über einen Zeitpunkt retten, der für ihn bequemer wäre. Jeder Tag länger im Amt schadet der Stadt“, wird der Kreisvorsitzende der CDA Frankfurt, Yannick Schwander, deutlich.

Die Arbeitnehmervertreter der CDU in Frankfurt fordern den Oberbürgermeister auf, mit seinem Rücktritt auch weiteren Schaden von der Stadtverwaltung abzuwenden. Es könne nicht sein, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr auf ihren obersten Dienstherrn angesprochen werden, als ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen. „Seit Monaten schwebt das Schwert des unwürdigen Gehabes eines Sonnenkönigs über der Stadtverwaltung. Wenn Herr Feldmann schon meint, er müsse weder sich selbst, noch seine Nächsten schützen, dann hat er auch eine Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Auch dieser ist er nie nachgekommen. Im Gegenteil, er hat sich dieser Verantwortung seit Monaten entzogen. Allein das wäre ein Rücktrittsgrund“, erklärt Schwander.

Die jüngsten Entgleisungen seien dabei nur noch die Spitze des Eisbergs und zeigten auf deutliche Art und Weise und für alle Bürgerinnen und Bürger klar ersichtlich, welches Verhalten für den Oberbürgermeister wohl richtig sei. „Wir dürfen nie vergessen, gegen Herrn Feldmann wurde Anklage wegen Korruption erhoben. Das ist der eigentliche Skandal, weshalb er schon längst hätte zurücktreten müssen. Dass er daraus keine Konsequenzen gezogen hat und dies im Grunde auch weiter geduldet wurde von seiner Partei und weiten Teilen der Koalition im Römer hat ihn bestärkt, seine Sonnenkönigattitüde weiter an den Tag zu legen, was nun letztendlich in diesen skandalösen Auftritten gipfelte“, sieht Schwander auch eine Teilschuld bei den koalitionstragenden Parteien.

Ein gemeinsames, kraftvolles Zeichen durch einen Abwahlantrag oder die Annahme einer Rücktrittsforderung, die beide durch die CDU Fraktion im Römer gestellt wurden, hätten dem Oberbürgermeister signalisiert, dass es für ihn nicht mehr weitergehe. Stattdessen habe man immer wieder rote Linien verschoben und Feldmann damit einen Grund geliefert, Grenzen auszutesten. „Ein Mann, der seit Jahren dafür bekannt ist, sich über allen Dingen und vor allem über allen Menschen zu sehen, kommt man nur mit klarer Kante bei. Dies wurde verpasst und deshalb mussten wir alle dieses absurde und ablehnungswürdige Theater mitansehen. Nun aber ist es endgültig Zeit, dem Oberbürgermeister die Tür zu weisen“, führt Schwander weiter aus und betont, dass ein Rücktritt alternativlos sei.

„Peter Feldmann muss nun unverzüglich zurücktreten und das mit allen Konsequenzen in Bezug auf Pension oder Absicherung. Wer einer Stadt, ihren Bürgerinnen und Bürgern und ihrer Reputation so sehr schadet, kann nicht auch noch weich gebettet fallen, wenn er zurücktritt“, so Schwander abschließend.

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