Schwander: „Wir dürfen die Leistungsträger unserer Gesellschaft nicht vergessen!“

Die CDA Frankfurt am Main schaut besorgt auf die aktuellen wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklungen. Auch und gerade im Zuge des russischen Angriffskrieges in der Ukraine bewegt sich die Preisspirale in Deutschland immer weiter nach oben. „Die Inflationsrate ist bereits seit vielen Monaten so hoch wie selten zuvor, nun kommen steigende Öl- und Gaspreise hinzu und durch den Wegfall beispielsweise von Weizenimporten droht auch der Anstieg bei Lebensmittelpreisen. Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist bereits ein Limit erreicht, wenn nicht unmittelbar gegengesteuert wird, reicht für Viele nicht einmal das gern zitierte Gürtel enger schnallen“, gibt der Kreisvorsitzende der CDA Frankfurt am Main, Yannick Schwander, zu Bedenken.

Die derzeitige Situation ist in ihrem Ausmaß sicher eine nie dagewesene Herausforderung für alle Beteiligten. Durch die andauernde Coronapandemie ist die Wirtschaft ohnehin gebeutelt, der russische Angriffskrieg kommt nun noch hinzu. Während für einige Gruppen bereits Hilfen in Aussicht gestellt wurden, gehen bislang die leer aus, die zu den fleißigen Leistungsträgern der Gesellschaft zählen. „Wer ein niedriges oder mittleres Einkommen hat, eine Familie ernähren muss und dies aus eigener Kraft schaffen möchte, wird vor immense Herausforderungen gestellt. Da diese Menschen bei den bislang angekündigten Hilfen leer ausgehen würden, müssen dringend andere Mittel in Betracht gezogen werden, um die hart arbeitende Bevölkerung in unserem Land zu entlasten“, fordert Schwander.

Eine zeitlich begrenzte Senkung der Mehrwertsteuer sei ein Instrument, darüber hinaus müssten alle Preise im Energiesektor noch einmal auf doppelte Abgaben und Steuern überprüft werden. Dies gelte auch für weitere Sektoren, insbesondere im Bereich der Lebensmittel. „Einige bereits angekündigte Maßnahmen wie der Wegfall der EEG Umlage werden möglicherweise für Entlastung sorgen. Leider ist davon auszugehen, dass dieser Wegfall von allgemeiner Preissteigerung nahezu aufgebraucht wird. Daher müssen weitere Maßnahmen in Betracht gezogen werden“, führt Schwander weiter aus und betont, dass es andersrum noch teurer für den Staat werden könnte. „Wer heute noch nicht in den Empfängerkreis angekündigter Hilfen fällt, könnte morgen durch Arbeitsplatzverlust oder aufgrund einer notwendig werdenden Aufstockung unfreiwillig in diesen Kreis gelangen. Wir müssen daher jetzt alle Mittel ausreizen, um die hart arbeitende Bevölkerung wahrnehmbar zu entlasten. Diese Männer und Frauen habe es verdient, denn ohne sie könnte unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft nicht funktionieren“, so Schwander abschließend.

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